Die Kinder, Jugendlichen und Helfer*innen interessieren sich für verschiedene Themen, die sie betreffen und beschäftigen. Im Folgenden stellen wir euch kurz vor, was uns aktuell bewegt und womit wir uns auseinandersetzen:
Mitbestimmung der Kinder wird bei den Roten Falken gross geschrieben, egal ob in DER GRUPPE selbst oder ENGAGIERT IM UMGANG DER WELT.
Im Ferienlager
Jeden Tag halten die Kinder mit den Helfer*innen eine Vollversammlung ab. Dort werden z.B. Ideen für Spiele im Lager besprochen oder Streit geschlichtet. Die Kinder lernen dabei, einen demokratischen und respektvollen Umgang zu pflegen. Die Kinder und Jugendlichen übernehmen zusammen mit eine*r Helfer*in auch selbst die Verantwortung für die Planung und Leitung der Vollversammlung.
In der Schule und auf der ganzen Welt
Auch in der Schule werden Kinder und Jugendliche nur sehr beschränkt zu Themen befragt. Auch auf der ganzen Welt werden die Interessen von Kindern und Jugendlichen häufig nicht beachtet, obwohl sie die Zukunft dieser Welt sind. Deshalb mischen wir Roten Falken uns ein und setzen uns für eine gerechtere und bessere Welt ein!
MitBE
stim
Mung
Parti
zipa
tion
Frieden
Die Kriege unserer Zeit beschäftigen die Roten Falken. Kinder brauchen Frieden, um wirklich Kind sein zu können.
Unter den Mottos „Brot und Friede statt Not und Kriege“ sowie „Frieden schmieden statt Kriege siegen“ nahmen die Roten Falken Zürich lautstark an den 1. Mai Umzügen 2022 und 2025 teil.
Freundschaft

„Unsere Freundschaft bedeutet uns viel, wir sind ehrlich und respektvoll zueinander.“ heisst es in den Falkenversprechen. Was das für uns bedeutet, möchten wir im Folgenden zeigen:
In der Leistungsgesellschaft werden Kinder und Jugendliche (und natürlich insbesondere auch Erwachsene) zu Konkurrent*innen erzogen. In den Roten Falken versuchen wir, Konkurrenz und Leistungsdenken abzubauen und ein solidarisches Miteinander zu pflegen. Das beinhaltet bspw. Spiele, bei denen das Siegen über andere nicht im Mittelpunkt steht, Fairness miteinander (z.B. beim gerechten Teilen des Zvieris) und das gemeinsame Lösen von Konflikten.
Emanzipatorische Geschlechter-Erziehung
Alte Ideen, was ein Junge und was ein Mädchen alles machen und sein soll bestehen auch heute noch. Als Rote Falken versuchen wir, Kindern eine Gegenwelterfahrung zu ermöglichen: Eine Gruppe, in der es möglichst kein Druck gibt, gewisse Geschlechterrollen zu erfüllen. Eine Gruppe, in der sie ermutigt werden, Interessen nachzugehen, auch wenn sie nicht den Geschlechter-Vorstellungen anderer entsprechen.
Keine Geschlechter-
rollen
Gute Vorbilder sein
Dazu versuchen wir aktiv, uns in der Arbeit als Helfer*innen nicht von Rollenbildern prägen zu lassen und den Kindern und Jugendlichen auch andere Vorbilder zu sein. Es ist uns auch wichtig, dass Kinder nicht durch Gruppendruck unter ihnen entmutigt werden, Interessen nachzugehen, die nicht den Geschlechterrollen entsprechen. In solchen Situationen ist es uns wichtig, als Helfer*innen aktiv einzugreifen, Kinder in ihren Interessen zu stärken und Kindern einen anderen Umgang zu zeigen, wenn ein anderen Kind andere Interessen hat als sie erwarten.
Unsere Freund*innen von unserer Schwesterorganisation in Deutschland (SJD – Die Falken) haben zwei interessante Broschüren verfasst („24h sind kein Tag„, Nrn. 33 und 51), die sehr lesenswerte Texte zur falkenpädagogischen Arbeit bzgl. Geschlecht beinhalten.
Umweltschutz

Umweltschutz ist eines der bedeutenden Themen unserer Zeit. Also sind sie auch in den Falken sehr präsent. Auch als Kind ist es wichtig, einen respektvollen Umgang mit der Natur zu erlernen.
Umwelt für Kinder erfahrbar machen
Uns ist es wichtig, dass Kinder früh lernen, Natur als einen Ort kennenzulernen, den man im respektvollen Umgang nutzen kann. Konkret sollen Kinder lernen können, dass Flora und Fauna auch schnell kaputt gehen kann, wenn man sie nicht entsprechend schützt und bspw. Müll in der Umwelt liegen lässt.
Ausserdem beteiligt sich die Zürcher Gruppe jedes Jahr an der Bassin-Putzete des Mösli-Hauses im Frühjahr. Dabei wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, Amphibien wie Kröten und Mölche ins hauseigene Biotop überzusiedeln und ihnen damit einen angemessenen Lebensraum zur Verfügung zu stellen.
Auch der Klimaschutz beschäftigt uns intensiv, denn wir müssen als junge Menschen mit den Folgen des Klimawandels leben. Daher setzen wir uns für mehr Klimaschutz ein.
Meeresschutz statt meh Stutz am 1. Mai 2026 in Zürich
Am offiziellen 1. Mai Umzug 2026 nahm die Gruppe Zürich unter dem Spruch „Meeresschutz statt meh Stutz“ teil. An mehreren Nachmittagen im Frühjahr haben sich die Kinder mit ihren aktuellen Anliegen zur Welt auseinandergesetzt und gemeinsam entschieden, dass sie am 1. Mai für mehr Meeresschutz protestieren wollen.




